Das Gefahrstofflager in Betonbauweise

 

F-Safe Protecto Brandschutzcontainer und Brandschutzlager

 

Der Sicherheit von Mitarbeitern und Umwelt bei der Gefahrstofflagerung kommt in der heutigen Zeit immer mehr Bedeutung zu. Durch eine einfache Veränderung von innerbetrieblichen Rahmenbedingungen kann man plötzlich vor der Aufgabe stehen, sich ein Gefahrstofflager beschaffen zu müssen. Aber welche Ausführung ist für den geplanten Anwendungsfall richtig? Und vor allem gesetzeskonform? Welche Kosten kommen auf einen zu? Benötige ich ein Gefahrstofflager in Stahl-  oder Betonbauweise? Schnell wird klar, dass bei der Beschaffung eines Gefahrstofflagers viele Dinge bedacht werden müssen.

 

 

Erste Überlegungen und Schritte

Zunächst sollte man einige Grundsatzfragen abhandeln. Dazu gehören folgende Überlegungen:

 

  • Welche Stoffe/Medien sollen gelagert werden?
  • Welche Mengen in welchen Gebinden sollen gelagert werden?
  • Wo soll gelagert werden (Standort, Sicherheitsabstände zu Gebäuden)?
  • Soll der Lagerraum begehbar sein oder wird ein Regallager benötigt?
  • Sollen in dem Lager auch Abfüllvorgänge (aktive Lagerung) stattfinden?
  • Wieviel Platz ist für die Errichtung eines Gefahrstofflagers vorhanden?
  • Wie soll gelagert werden (auf Palette, in Regalen etc)?
  • Sind die Stoffe temperaturempfindlich?
  • Welche Ausstattung ist gefordert/gewünscht?

 

mit den Antworten auf diese Fragen können unsere PROTECTO-Fachberater die Planung aufnehmen. In vielen Fällen kommt ein Gefahrstoffcontainer in Stahl- oder Betonbauweise in Frage. Unsere Kunden entscheiden sich wegen der vielen Vorteile und der Flexibiltät oftmals für ein Gefahrstofflager aus Beton.

 

 

Wassergefährdend

entzündlich brandförderndgiftig und sehr giftig

 

 

 

 

 

Das Gefahrstofflager aus Beton

Brandschutzlager aus Beton Typ BLB dk

Unser Brandschutzlager aus Beton vom Typ BLB ist von innen und außen 90 Minuten feuerbeständig und entspricht den statischen Anforderungen des Eurocodes. Mit der integrierten Auffangwanne und einer technischen Ausstattung ist es für die Lagerung von vielerlei Gefahrstoffen geeignet. Durch die Einhaltung der Feuerwiderstandsklasse F90 kann ein Betonlager direkt an bestehenden Gebäuden aufgestellt werden. Kurze und schnelle Beschaffungswege von Stoffen für die Produktion sind somit gegeben. Die Bauweise in Beton bietet außerdem eine Fülle von Vorteilen gegenüber einem Gefahrstoffcontainer aus Stahl.

 

 

Gefahrstofflager aus Beton können ins Erdreich eingelassen und sind somit ebenerdig begehbar

Brandschutzcontainer aus Beton Typ dk

 

Aufgrund der verbauten Auffangwanne in einem Gefahrstofflager entsteht im Türbereich des Containers eine Schwelle. Während bei der Aufstellung eine Brandschutzlagers aus Stahl die Schwelle erhalten bleibt, kann man den Betoncontainer in das Erdreich einlassen. Somit erhält man einen ebenerdigen Zugang zum Lager und eine Auffahrrampe wird nicht benötigt. Die Auffangwanne ist durch die verlegten Gitterroste begehbar und mit Fasskarre oder Gabelhubwagen befahrbar. Der bequeme Zugang zum Lager wird durch eine Brandschutztür gewährleistet, deren Breite nach Kundenwusch geplant und ausgeführt werden kann. Das Gefahrenpotenzial wegen Stolperstellen im Zugangsbereich entfällt und die Einlagerung der Gefahrstoffe verläuft wesentlich einfacher und sicherer. 

 

Bei der Gründung der Aufstellfläche bzw. Herstellung des Fundamentes kann, im Gegensatz zu einer Errichtung eines Gefahrstofflagers in Stahlbauweise, auf eine aufwendige Entwässerung verzichtet werden. Beton ist Widerstandsfähig gegenüber Feuchtigkeit.

 

 

Eingegossene Auffangwanne

PROTECTO fertigt seine Brandschutzlager aus Beton mit einer eingegossenen Auffangwanne. Flüssigkeiten können bei dieser Fertigungsweise nicht zwischen Wand/Boden und Wanne laufen. Im Ergebnis haben unsere Kunden weniger Aufwand im Unterhalt da keine Sichtkontrolle der Auffangwanne von unten notwendig ist. Diese Bauweise ist in unserer Zulassung definiert und einzigartig am Markt.

 

Robust, widerstandsfähig und langlebig

Beton ist frei von Korrosion. Die Pflege der Gebäudehülle beschränkt sich in der Regel auf Ausbesserungen und Streichen der Fassade. Dies kann problemlos im Rahmen einer jährlichen Wartung erfolgen. Ein Gefahrstofflager aus Beton ist daher besonders langlebig. Kalkulatorisch ergeben sich somit, auf lange Sicht, geringe Lagerkosten pro Jahr.

 

Beständig gegenüber aggressiven Atmosphären

Gerade in der chemischen Industrie herrschen auf dem Betriebsgelände unter Umständen aggressive Atmosphären. Diese führen bei Stahl meist, trotz Prävention, zu schnellerem Korrosionsbefall. Hier hat das Gefahrstofflager aus Beton wegen seiner Beständigkeit einen enormen Vorteil.

 

mineralischer Baustoff erfüllt die Anforderungen der Klasse A1 (nicht brennbar)

Wird ein Brandschutzlager benötigt, kommt meist nur die Errichtung in Stahl- oder Betonbauweise in Betrachtung. Diese beiden Werkstoffe haben die Eigenschaft, nicht brennbar zu sein. Beton ist ein mineralischer Baustoff und erfüllt die Anforderungen der Klasse A1. Bei einem Brand von außen schützt Beton durch seine sehr niedrige Wärmeleitfähigkeit die eingelagerten Stoffe. Diese bilden dann keine zusätzliche Brandlast und größere Schäden können vermieden werden.

 

Beton ist Beton

Druckentlastungsfläche im Gefahrstofflager Beton

 

Ein Beton-Gefahrstofflager kann, in Verbindung mit verschiedenen Ausstattungen, auch zur Lagerung von organischen Peroxiden eingesetzt werden. Organische Peroxide sind labile Verbindungen und können in gewissen Konzentrationen und bei erhöhter Temperatur ein explosives Verhalten zeigen. Der Explosionsdruck sucht sich meist eine schwache Stelle zum entweichen. Bei einem Stahlgefahrstofflager kann dies auch schon mal eine Wandpaneele sein. Bei der Betonbauweise kann man mit weinig Aufwand durch Druckentlastungsflächen sogenannten vorperforierten Berstscheiben den Explosionsdruck in eine mögliche Richtung lenken Vorzugsweise nutz man in einem Betongefahrstofflager dafür die Decke. Die Druckwelle kann sich dann gegebenenfalls an ungefährdeter Stelle abbauen und gefährdet so keine Fluchtwege oder Verkehrswege beziehungsweise andere Anlagen. Das Bild auf der rechten Seite zeigt 2 Druckentlastungsflächen im Deckenbereich.

 

höherer Anprallschutz (z.B. bei Staplerstößen)

Im täglichen Betrieb kommt es vor, dass es während Be- und Entladungen eines Gefahrstofflagers zu Beschädigungen durch Staplerstoß kommt. Bei der Stahlbauweise entsteht im günstigen Fall  eine Delle und der Korrosionsschutz wird beschädigt. Hier wäre eine unverzügliche Instandsetzung notwendig um den Rostschutz wieder herzustellen. Nicht selten wird bei einer Beschädigung durch ein Flurförderfahrzeug aber auch der Stahlmantel der Brandschutzpaneele beschädigt. Der Brandschutz ist so nichtmehr gewährleistet, der Reparaturaufwand ist dann erheblich und sehr kostenintensiv. Eine Betonwand verzeiht meist einen Staplerstoß, es entstehen oft nur optische Mängel.

 

Beschädigungen können mit sehr niedrigem Reparaturaufwand behoben werden

Beschädigungen an einer Betonwand können leicht behoben werden. Da es sich meist um optische Mängel nach Staplerstößen handelt, ist eine sofortige Behebung nicht immer notwendig. Mit ein wenig Spachtel- und Putzarbeiten sind die Beschädigungen leicht ausgebessert. Die Kosten für solche Schönheitsreparaturen sind zumeist überschaubar.

 

Variations- und Ausstattungsmöglichkeiten

Ausstattung im Gefahrstofflager Beton

 

Die Ausstattung eines Gefahrstofflagers mit technischem Zubehör kann sehr flexibel geplant werden. Komponenten wie zum Beispiel Klimaanlagen, Lüftungen, verschiedene Heizungen, Türfeststellanlagen und Wanddurchbrüche für bauseitige Installationen sorgen für flexible Optionen ganz nach den Anforderungen unserer Kunden. Durchführungen für Kabel- oder Rohrinstallationen können frei positioniert werden. Somit ergeben sich flexible Montagemöglichkeiten für den Anlagenbau. Manchmal ergeben sich zu einem späteren Zeitpunkt noch geänderte Rahmenbedingungen. Eine nachträgliche Installation von technischem Zubehör ist jederzeit möglich. Ein besonderer Vorteil ist, dass man bei einem Betonbau auf ein Ständerwerk verzichten kann. Somit sind Brandschutztüren frei und flexibel in den Wänden positionierbar. Sollen größere Räume zur Gefahrstofflagerung geschaffen werden, können verschiedene Module auch aneinander gesetzt werden. Man kann so einfach die Lagerfläche vergrößern oder verschiedene Lagerbereiche schaffen. Der Flexibilität sind kaum Grenzen gesetzt.

 

Isolierung

Viele Stoffe, die für die Produktion notwendig sind, verlangen nach einer temperierten Lagerung. Für diese Anwendungsfälle werden Heizungen und/oder Klimaanlagen in dem Gefahrstofflager installiert. Um die erforderlichen Temperaturen in dem Lager zu gewährleisten, kann das Betonlager energiesparend isoliert werden.

 

Auch in Regalbauweise erhältlich

Regallager aus Beton

 

Unser BLB (Brandschutzlager Beton) ist neben der begehbaren Version auch in Regalbauweise für die Lagerung von IBC/KTC oder Fasslagerung auf Gitterrost oder Palette erhältlich. Bei diesem Modul ist die Beschickung mit einem Gabelstapler bequem möglich. Die Regaltraverse der oberen Lagerebene ist im Rastermaß von 50 mm flexibel verstellbar und somit für die Lagerung von verschiedenen Gebinde-Arten anpassbar. Weiterhin kann die obere Lagerebene mit Gitterrosten belegt werden. So finden auch Kleingebinde ihren Platz in einem Gefahrstofflager.

 

 

 

Jederzeit umsetzbar

Umsetzung eines Beton-Gefahrstofflagers

 

Ein Brandschutzlager aus Beton kann jederzeit an einem anderen Standort aufgestellt werden. Es ist wie ein Container mit Kranösen und Seilschlaufen ausgerüstet und kann durch ein Fachunternehmen an einen anderen Standort verbracht und in Betrieb genommen werden. Auch wenn Sie Ihre Planung zum Aufstellort als endgültig ansehen, Sie glauben nicht, wie viele Kunden über diese Möglichkeit bereits froh waren.

 

 

 

 

 

 

Werkstoff gemäß Bauregelliste

Gefahrstofflager in Betonbauweise mit DIBt ZulassungBei dem eingesetzten Werkstoff, Beton handelt es sich um einen geregelten Baustoff gemäß Bauregelliste A des Deutschen Institut für Bautechnik in Berlin (DIBt). Die Auffagwanne im Brandschutzlager Typ BLB verfügt über eine DIBt-Zulassung.  Sie profitieren also erheblich von der hohen Akzeptanz entsprechender Behörden bei einem ggf. notwendigen Baugenehmigungsverfahren oder bei der Zustimmung durch ihren Sachversicherer.

 

 

Erscheinungsbild

Brandschutzlager aus Beton

 

Die Corporate Identity eine Unternehmens spiegelt sich oft auch in dem Erscheinungsbild der Firmengebäude wieder. Eine nachträgliche Aufstellung von Containermodulen könnte das Bild beeinträchtigen. Ein Betonbau kann durch eine Farbgebung oder eine Verkleidung in eine bestehende Fassadenoptik harmonisch eingefügt werden. Dies kann durchaus auch nachträglich geschehen.  

Zudem kann eine helle Fassade dazu beitragen, dass sich der Innenraum im Sommer weniger aufheizt. Somit fallen geringere Betriebskosten bei einer Kühlung der Stoffe an.  Weiterhin besteht geringeres Gefahrenpotential durch Ausdünsten von Stoffen.

 

Kurze Montagezeiten

Annahmestelle Gefahrstoffe

 

Die kurze Bauzeit vor Ort ist für unsere Kunden sehr interessant. Die meisten Bauvorhaben, die mit einem Gefahrstofflager aus Beton realisiert wurden, können direkt am Tage der Anlieferung bereits in Betrieb genommen werden. Die gesamte Ausrüstung wird weitestgehend im Werk montiert und ermöglicht somit eine schnelle Inbetriebnahme. Eine wochenlange Baustelle auf dem Betriebsgelände wird somit vermieden.

 

Wie Sie sehen, gibt es einige schlagkräftige Argumente für ein Gefahrstofflager aus Beton. Wir halten daher für viele Anwendungsfälle eine Ausführung in Betonbauweise für die beste Lösung. Mit über 20 Jahre Erfahrung bei der Errichtung von solchen Lagermodulen ist PROTECTO einer der führenden Hersteller auf dem Markt für Lager- und Umwelttechnik.

 

Fragen Sie uns gleich telefonisch unter +49 4331 4516 20 oder per E-Mail unter info@protecto.de an.
Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung und Entscheidungsfindung. Online sind unsere Gefahrstofflager aus Beton in der Kategorie "Brandschutzlager aus Beton" zu finden

 

 

 

 

 

Topseller Brandschutzlager BetonPROTECTO Topseller

Erfahrungsgemäß kristalisieren sich aus einem Standardportfolio immer Produkte heraus, die von unseren Kunden sehr gefragt sind. Solche Produkte finden Sie in unserer "Topseller-Reihe". Aus unsererem Sortiment der Beton-Brandschutzläger wird sehr oft der Typ BLB 27/27 R2 dk 12 gewählt. Dieses Lager ist preislich attraktiv und bietet einen optimalen Kosten-/Nutzenfaktor. Die Lagerkapazität ist für verschiedene Stellplätze (Europaletten und Chemiepaletten) ausgelegt. Die Beschickung und Einlagerung ist bequem durch die beiden Brandschutztüren (2800 x 2800 mm) möglich. Die technische Standardausstattung mit einer Zwangsentlüftung und einer Türfeststellanlage deckt den Bedarf bei vielen Anwendungsfällen bereits ab. Natürlich kann dieser Topseller auch noch mit weiteren Optionen wie z.B. Heizung, Klimaanlage, Beleuchtung etc. ausgerüstet werden. Mit dem Brandschutzlager BLB 27/27 R2 dk 12 haben unsere Kunden in der Vergangenheit eine sehr flexible Lösung zur Lagerung von Gefahrstoffen gewählt.

 

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