In vielen Industriezweigen ist der Umgang mit verschiedenen Gefahrstoffen beinahe alltäglich. Je nach Arbeitsbereich und Branche kommen die unterschiedlichsten Stoffe zum Einsatz, welche für den jeweiligen Betrieb und Produktion benötigt werden. Moderne Betriebe legen dabei in der Regel ein sehr hohes Maß an Sicherheitsdenken an den Tag und wissen in vielen Fällen sehr gut wie Gefahrstoffe zu lagern und zu transportieren sind.

 

Doch einige routinierte und alte Unternehmenglauben einen solchen Arbeitsschutz nicht nötig zu haben oder aufwendige Risikoanalysen vermeiden zu können. Man handelt oftmals nach dem Motto „es ist doch immer gutgegangen“. Dabei sind die Gefahren, die von Gefahrstoffen ausgehen durchaus real und nicht zu verachten.

 

Das passende Gefahrstoff-Lager für den eigenen Betrieb finden

 

Je nach Größe des Industriebetriebes und der Menge und Art der genutzten Gefahrstoffe müssen natürlich verschiedene Größenordnungen und Ausführungen an Gefahrstofflagern in Betracht gezogen werden. Wichtig ist in den meisten Fällen jedoch, dass die Lagerflächen für das Gefahrgut nicht nur einfach für die Mitarbeiter zugänglich sind und kurze Beschaffungswege bietet, sondern auch einen sehr guten, umfassenden und gesetzeskonformen Schutz bieten.  

 

Aus diesem Grund haben sich für die Ausführung von Sicherheits- und Gefahrgut-Lagern verschiedene Bauweisen durchgesetzt. Ob Stahl oder Beton, für jeden Gefahrstoff muss individuell entschieden werden, welche Bauweise geeignet und vorgeschrieben ist.

Die modern eingerichteten und ausgestatteten Gefahrstofflager können dabei in unterschiedliche Lagerzonen und Lagerbereiche eingeteilt werden. Somit besteht die Möglichkeit je nach Gefährlichkeit des gelagerten Stoffes diesen entsprechend unterzubringen.  

 

Dabei bieten Gefahrstoffcontainer für die Lagerung von wassergefährdenden oder brennbaren Stoffen in der Industrie noch weitere Vorteile. Die oftmals obskur umfassenden Bauvorschriften für den Bau eines neuen Gefahrstofflagers lassen sich in vielen Fällen umgehen. Denn ein modernes Gefahrstofflager in Modulbauweise und mit der entsprechenden Ausstattung kann bei notwendigen Standortveränderungen leicht bewegt werden und bietet dennoch höchste Sicherheit für Mensch und Umwelt.

 

Optimal und schnell für jeden Einsatzbereich vorbereitet

 

Vor allem in der Industrie können sich in vielen Fällen sowohl die betrieblichen als auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen schnell ändern. Aus diesem Grund sollte auch die Lagerung der Gefahrstoffe entsprechend vorrausschauend, sicher und flexibel geplant werden. So müssen solche Gefahrgutlager eventuell mit der entsprechenden Meldetechnik (Brandmeldeanlage oder Gaswarnanlage) ausgestattet werden. In den Auffangwannen der Gefahrstofflager können Leckagesonden und Leckagewarngeräte ein unkontrolliertes Auslaufen potentiell gefährlicher Flüssigkeiten melden und ein schnelles Handeln ermöglichen.  

 

Sind diese Voraussetzungen erfüllt kann das neue Gefahrstofflager mit den entsprechend genormten Transport- und Lagerungsbehälter (Fässer oder IBC / KTC) ausgestattet und befüllt werden. Nach der erfolgreichen Planung, dem Kauf und der Anlieferung kann jeder Betrieb in der Industrie einfach auf ein bestens ausgestattetes und für jeden Einsatzbereich geeignetes Gefahrgutlager zurückgreifen.

 

Titelbild: ©iStock.com/annavaczi



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