Sieben Bier sind auch ein Schnitzel. Warum also am Tag des Bieres die Zeit mit Essen verschwenden, wenn man gemütlich mit Freunden das schöne Wetter genießen und die verschiedenen, hervorragenden Erzeugnisse moderner Braukunst genießen kann. Und während die Kellnerin mit jedem Bier immer schöner wird und auch die Stimmung immer weiter steigt, sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass die Arbeit in einer Brauerei auch nicht ungefährlich ist.  

 

Also heben Sie Ihr Glas auf die fleißigen Männer und Frauen, die täglich in den verschiedenen deutschen und internationalen Brauereien tätig sind und im schlimmsten Fall ihre Gesundheit in Gefahr bringen um uns das trinkbare Gold für uns verfügbar zu machen.

 

Das deutsche Reinheitsgebot - Hygiene sorgt für Gefahren

 

Auch wenn wir alle stolz auf das Reinheitsgebot sind und darauf, wie viel Zeit, Arbeit und Kosten von den Brauereien investiert werden um die Hygienemaßnahmen vor Ort aufrecht zu erhalten, sollten wir stets bedenken, dass es besonders diese Hygiene-Arbeiten und -Vorschriften sind, welche die Arbeit in einer Brauerei gefährlich werden lässt.  

 

Denn zur Reinigung der Kessel, zur Desinfektion der Räume und zum Säubern der Rückstände werden Chemikalien und Gefahrstoffe verwendet, welche im Ergebnis für unser Wohl sorgen. So werden in einer durchschnittlichen Brauerei bis zu 150 Gefahrstoffe und mehr eingesetzt, um das Produkt Bier nach den höchsten Standards herstellen und produzieren zu können.  

 

Die Zutaten – nicht immer ungefährlich

 

Wenn man an das Bierbrauen denkt, hat man sicherlich ein romantisches Bild vor Augen mit dampfenden Kesseln und Haufen von Hopfen. In der modernen Produktion ist dieser Flair leider verflogen. Vielmehr prägen innovative Anlagen das Bild in den Produktions- und Abfüllstraßen. Und auch die Zutaten werden nicht mehr mit Pferd und Wagen in Holzfässern vorbei gebracht sondern in IBC, Fässern, Hobbocks oder Spezialbehälter in großen Mengen angeliefert.

Gefahrstofflager in einer Brauerei

 

Wo Alkohol im Spiel ist, gibt es auch eine gewisse Brandgefahr. Auch wassergefährdende Stoffe werden für die Herstellung von Bier benötigt. Daher müssen viele Zutaten und Produktionsstoffe in einem Gefahrstofflager untergebracht werden. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben und wird von Behörden, Sachversicherungen und Berufsgenossenschaften überprüft und überwacht.  

 

Wirklich kaum vorstellbar, dass von vielen Zutaten und Produktionshilfstoffen, die zum Bierbrauen benötigt werden, Gefahr für Mensch und Umwelt ausgeht, oder?

 

Gefahrstoffe in Brauereien - moderne Lagerungsmöglichkeiten sorgen für Sicherheit

 

Gefahrstofflager in einer Brauerei

Viele Brauereien, vor allem kleinere Betriebe, setzen bei der Lagerung der Gefahrstoffe und bei deren Transport noch immer auf veraltete, aber bewährte Technik. Vor allem die schweren und enorm robusten Lagercontainer und Fässer machen einen Transport zu einer logistischen Herausforderung für die Mitarbeiter. Hier kann es darüber hinaus deutlich leichter zu Unfällen kommen, als mit modernen und deutlich leichteren Lösungen.  

 

So lassen sich praktische und vor allem annehmbar dimensionierte Gefahrstofflager schaffen, welche bei Bedarf problemlos erweitert oder an einen anderen Standort verbracht werden können. Zentral aufgestellt entsteht ein großes Gefahrstofflager, aus dem die Produktion bedient werden kann. Viele Brauereien schrecken vor den Anschaffungskosten zurück, berechnen dabei jedoch kaum, wie sehr sich die einfachere Logistik und der damit verbundene geringere Personalaufwand rechnen.

 

Die Anschaffungskosten amortisieren sich bei einem solch modernen System in der Regel von alleine. Außerdem müssen alle Gefahrstoffe in einem Unternehmen gesetzeskonform gelagert werden. Daher ist die Errichtung eines Gefahrstofflagers meist unumgänglich.

 

Helfen Sie Ihrer Lieblingsbrauerei

 

All diese Gefahren sind nicht zu unterschätzen, sollten uns allerdings nicht vom Genuss unseres Lieblingsgetränks abhalten. Ganz im Gegenteil, unterstützen Sie Ihre Lieblingsbrauerei, indem Sie das Bier noch mehr genießen.  

 

Heben wir gemeinsam die Gläser am Tag des Bieres um unserer ganz persönlichen Lieblingsbrauerei dafür zu danken, dass sie uns trotz aller Gefahren mit dem leckeren Gerstensaft versorgt.  

 

Und wer am Samstag nach dem „Tag des Bieres“ einen Kater verspürt, sollte sich nicht wundern. Schließlich ist am 08.08.2015 der Weltkatzentag. Daher unbedingt vorsichtig und umsichtig unterwegs sein, sonst passiert dies:

 



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