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Auffangwannen

Auffangwannen gehören zu den wichtigsten Ausstattungsgegenständen für die sichere Lagerung von Gefahrstoffen. Der betriebliche Arbeits- und Umweltschutz nimmt berechtigter weise eine sehr zentrale Position im Unternehmen ein und hat höchste Priorität. Verwendete Gefahrstoffe und gefährliche Flüssigkeiten müssen stets ordnungsgemäß auf ihre potenzielle Gefährdung beurteilt und dann entsprechend gelagert werden. Zusammenlagerungsverbote gemäß der TRGS 510 bzw. des VCI sind zu berücksichtigen und einzuhalten. Anlagen und Betriebe, in denen mit wassergefährdenden Stoffen hantiert wird, müssen so ausgestattet und betrieben werden, dass eine Verunreinigung der Umwelt, eine Gefährdung der Mitarbeiter und der Anlagen ausgeschlossen werden kann.

Auffangwannen als passende Lösung für die sichere Gefahrstofflagerung

Einwandige Gefahrgutbehälter bzw. Verpackungen wie in etwa Kleingebinde, Kanister, Fässer oder IBC (Intermediate Bulk Container) bzw. KTC (Kubischer Tank-Container) werden auf Auffangwannen mit Gitterrost besonders sicher abgestellt und gelagert. Ein unkontrolliertes Auslaufen von wassergefährdenden Flüssigkeiten aus dem Gefahrgutbehälter wird gezielt verhindert, da die Wanne die Flüssigkeit auffängt und so einer Verunreinigung des Bodens und der Umwelt vorbeugt. Das verwendete Material, die Größe und das Rückhaltevolumen kann dabei von Modell zu Modell variieren.

Für Auffangwannen den richtigen Werkstoff auswählen

Bei der Beschaffung bzw. bei der künftigen Nutzung stellt sich die Frage, aus welchem Werkstoff die Auffangwanne sein sollte. Die richtige Materialauswahl ist sicherheitsrelevant und daher entsprechend sorgfältig zu behandeln. Entscheidend ist, dass die Auffangwanne formstabil und belastbar bleibt, auch wenn sie bei einer Havarie (zum Beispiel durch ein Leck mit auslaufenden Flüssigkeiten, verursacht durch einen Gabelstapler) gefüllt ist und neben dem statischen Druck der Gebinde auch noch dem hydrostatischen Druck der ausgelaufenen Flüssigkeit standhalten muss. Außerdem muss eine Auffangwanne gegen das ausgelaufene Medium beständig sein. Eine Auffangwanne aus normalem Stahl kann dies zum Beispiel bei aggressiven Säuren oder Laugen nicht gewährleisten. Bei dieser Lagerung empfiehlt sich dann eine Wanne aus den Werkstoffen Edelstahl, Polyethylen (PE), Polyethylen-High-Density (PE-HD) oder Glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK).

Entzündbare Flüssigkeiten dürfen nur auf Auffangwannen aus nichtbrennbarem Material gelagert werden, da diese im Gegensatz zu Auffangwannen aus Kunststoff in einem Brandfall und damit bei steigenden Temperaturen länger formstabil und somit standsicher bleiben. Aus diesem Grund ist es vorgeschrieben, dass bei der Lagerung von entzündbaren Flüssigkeiten nur nichtbrennbare Materialien wie z.B. Stahl oder Edelstahl eingesetzt werden dürfen.

Für einen ersten groben Überblick bezüglich der Beständigkeit der Wannenwerkstoffe kann man folgendes sagen:

Bei der konkreten Auswahl der richtigen Wannenwerkstoffe bzw. Materialien ist in jedem Fall die Beständigkeit der Auffangwanne für Chemikalien sowie das Gitterrost mit der entsprechenden Beständigkeitsliste zu prüfen. Als Beständigkeitsliste für Stahl und Edelstahl gilt die DIN EN 12285-1: 2018 Tabelle B.2 (ehemals DIN 6601) und für Kunststoffe zum Beispiel PE (Polyethylen) und GFK (Glasfaserverstärkter Kunststoff) gilt die Medienliste 40 vom Deutschen Institut für Bautechnik in Berlin (DIBt) als führend. Sollte der Stoff oder das Stoffgemisch nicht in den besagten Beständigkeitslisten vorkommen, kann man von dem Material, aus dem das Gebinde besteht, zum Beispiel den Fässern in denen sich die Flüssigkeiten befinden, die Beständigkeit ableiten.

Auffangwanne in der richtigen Größe auswählen

Bei der richtigen Lagerung der Gefahrgutbehälter bzw. Verpackungen ist es natürlich notwendig, dass die Grundfläche so groß ist, dass die gelagerten Gebinde nicht über den Wannenrand überstehen. Nur so ist es gewährleistet, dass auslaufende Flüssigkeiten auch tatsächlich in die Auffangwanne laufen und dort sicher zurückgehalten werden können.

Darüber hinaus besteht nach dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) die Regel, dass der Inhalt des größten, über der Wanne lagernden Gebindes aufgefangen werden muss. Ist das größte Gebinde ein 60 Liter Fass, muss das Auffangvolumen also mindestens 60 l betragen. Bei einem größten Gebinde von z. Bsp. einem 200 Liter Fass muss die Auffangwanne dann mindestens 200 l Volumen vorhalten, bei einem 1000 l IBC / KTC benötigt man dementsprechend mindestens eine Auffangwanne mit 1000 Liter Rückhaltevolumen und so weiter. Darüber hinaus muss die Auffangwanne mind. 10% der Lagermenge, die auf oder über der Wanne gelagert wird, auffangen können. D.h. konkret: lagert man 12 Stück 200l-Fässer in einem Regal, so ist mein größtes Gebinde 200 Liter und meine Gesamtlagermenge beträgt 2400l. Das Rückhaltevolumen muss somit mindestens 240 l (Maximum von größtem Gebinde und 10% der Gesamtlagermenge) aufweisen.

Bitte bedenken Sie: Wenn mehrere Gebinde in einer Auffangwanne stehen, verdrängen diese entsprechend Platz und schränken so ggf. das benötigte Auffangvolumen ein.

Achtung! Für Wasserschutzgebiete gibt es höhere Anforderungen an das Rückhaltevolumen. Meist wird hier ein Auffangvolumen von 100% gefordert. Hierzu beraten wir Sie gern.

Verwendbarkeitsnachweis für Auffangwannen

Für Auffangwannen und Auffangvorrichtungen sind Verwendbarkeitsnachweise vorgeschrieben. Bei Kunststoff-Auffangwannen aus PE, PEHD oder GFK, ideal für Säuren oder Laugen, gilt die Zulassung vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) als Verwendbarkeitsnachweis.

Auffangwannen aus Stahl, die der Stahlwannen-Richtlinie (StawaR - Auffangwannen bis 1.000 Liter Auffangvolumen) entsprechen, gelten als geregeltes Bauprodukt und sind als solcher Bestandteil der Bauregelliste des DIBt. Stahlauffangwannen werden daher vom Hersteller mit einem Ü-Zeichen (Übereinstimmungserklärung) gekennzeichnet, was dann als Verwendbarkeitsnachweis gilt. Auffangwannen aus Stahl die nicht der StawaR entsprechen, benötigen als Verwendbarkeitsnachweis eine DIBt-Zulassung.

Hersteller von Auffangwannen müssen für die Fertigung und Aufstellung/Montage Fachbetrieb nach WHG sein. Die entsprechenden Zertifikate also Fachbetriebsbescheinigung, DIBt-Zulassung, Ü-Zeichen und Wannenprüfzeugnis sind Bestandteil unserer Dokumentation.

Für Auffangwannen die keinen Verwendbarkeitsnachweis besitzen, kann eine Eignungsfeststellung bei der Wasserbehörde der Landratsämter beantragt werden. Hierfür ist ein Gutachten eines Sachverständigen nach § 52 Abs. 1 Nr. 1 AwSV  einer Sachverständigenorganisation vorzulegen.

Auffangwanne und Abfüllstation - die ideale Kombination 

Neben der klassischen, feststehenden Auffangwanne aus Stahl mit oder ohne Gitterrost existieren zusätzlich verschiedene mobile Modelle von Auffangwannen mit Rollen, welche einen innerbetrieblichen Transport von Gefahrstoffbehältern wie Kleingebinde oder Fässer gänzlich unkompliziert gestalten. Dies sind qualitativ hochwertige Auffangwannen aus PE oder aus Stahl, die mit einem Schiebebügel und Rollen versehen sind. Meist kann solch eine Auffangwanne auch als mobile Abfüllstation genutzt werden. Beim Kauf eines solchen Modells sollte neben den o.g. Kriterien in erster Linie auf eine leichte Handhabung, robuste Handgriffe sowie auf große Abfüllbereiche geachtet werden. Nur so kann auch ein sicheres Umfüllen beziehungsweise Abfüllen der entsprechenden Flüssigkeiten gewährleistet werden.

Weitere, wichtige Informationen finden Sie HIER auf unserer Info-Seite zum Thema Auffangwannen.

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Auffangwannen

Auffangwannen gehören zu den wichtigsten Ausstattungsgegenständen für die sichere Lagerung von Gefahrstoffen. Der betriebliche Arbeits- und Umweltschutz nimmt berechtigter weise eine sehr zentrale Position im Unternehmen ein und hat höchste Priorität. Verwendete Gefahrstoffe und gefährliche Flüssigkeiten müssen stets ordnungsgemäß auf ihre potenzielle Gefährdung beurteilt und dann entsprechend gelagert werden. Zusammenlagerungsverbote gemäß der TRGS 510 bzw. des VCI sind zu berücksichtigen und einzuhalten. Anlagen und Betriebe, in denen mit wassergefährdenden Stoffen hantiert wird, müssen so ausgestattet und betrieben werden, dass eine Verunreinigung der Umwelt, eine Gefährdung der Mitarbeiter und der Anlagen ausgeschlossen werden kann.

Auffangwannen als passende Lösung für die sichere Gefahrstofflagerung

Einwandige Gefahrgutbehälter bzw. Verpackungen wie in etwa Kleingebinde, Kanister, Fässer oder IBC (Intermediate Bulk Container) bzw. KTC (Kubischer Tank-Container) werden auf Auffangwannen mit Gitterrost besonders sicher abgestellt und gelagert. Ein unkontrolliertes Auslaufen von wassergefährdenden Flüssigkeiten aus dem Gefahrgutbehälter wird gezielt verhindert, da die Wanne die Flüssigkeit auffängt und so einer Verunreinigung des Bodens und der Umwelt vorbeugt. Das verwendete Material, die Größe und das Rückhaltevolumen kann dabei von Modell zu Modell variieren.

Für Auffangwannen den richtigen Werkstoff auswählen

Bei der Beschaffung bzw. bei der künftigen Nutzung stellt sich die Frage, aus welchem Werkstoff die Auffangwanne sein sollte. Die richtige Materialauswahl ist sicherheitsrelevant und daher entsprechend sorgfältig zu behandeln. Entscheidend ist, dass die Auffangwanne formstabil und belastbar bleibt, auch wenn sie bei einer Havarie (zum Beispiel durch ein Leck mit auslaufenden Flüssigkeiten, verursacht durch einen Gabelstapler) gefüllt ist und neben dem statischen Druck der Gebinde auch noch dem hydrostatischen Druck der ausgelaufenen Flüssigkeit standhalten muss. Außerdem muss eine Auffangwanne gegen das ausgelaufene Medium beständig sein. Eine Auffangwanne aus normalem Stahl kann dies zum Beispiel bei aggressiven Säuren oder Laugen nicht gewährleisten. Bei dieser Lagerung empfiehlt sich dann eine Wanne aus den Werkstoffen Edelstahl, Polyethylen (PE), Polyethylen-High-Density (PE-HD) oder Glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK).

Entzündbare Flüssigkeiten dürfen nur auf Auffangwannen aus nichtbrennbarem Material gelagert werden, da diese im Gegensatz zu Auffangwannen aus Kunststoff in einem Brandfall und damit bei steigenden Temperaturen länger formstabil und somit standsicher bleiben. Aus diesem Grund ist es vorgeschrieben, dass bei der Lagerung von entzündbaren Flüssigkeiten nur nichtbrennbare Materialien wie z.B. Stahl oder Edelstahl eingesetzt werden dürfen.

Für einen ersten groben Überblick bezüglich der Beständigkeit der Wannenwerkstoffe kann man folgendes sagen:

Bei der konkreten Auswahl der richtigen Wannenwerkstoffe bzw. Materialien ist in jedem Fall die Beständigkeit der Auffangwanne für Chemikalien sowie das Gitterrost mit der entsprechenden Beständigkeitsliste zu prüfen. Als Beständigkeitsliste für Stahl und Edelstahl gilt die DIN EN 12285-1: 2018 Tabelle B.2 (ehemals DIN 6601) und für Kunststoffe zum Beispiel PE (Polyethylen) und GFK (Glasfaserverstärkter Kunststoff) gilt die Medienliste 40 vom Deutschen Institut für Bautechnik in Berlin (DIBt) als führend. Sollte der Stoff oder das Stoffgemisch nicht in den besagten Beständigkeitslisten vorkommen, kann man von dem Material, aus dem das Gebinde besteht, zum Beispiel den Fässern in denen sich die Flüssigkeiten befinden, die Beständigkeit ableiten.

Auffangwanne in der richtigen Größe auswählen

Bei der richtigen Lagerung der Gefahrgutbehälter bzw. Verpackungen ist es natürlich notwendig, dass die Grundfläche so groß ist, dass die gelagerten Gebinde nicht über den Wannenrand überstehen. Nur so ist es gewährleistet, dass auslaufende Flüssigkeiten auch tatsächlich in die Auffangwanne laufen und dort sicher zurückgehalten werden können.

Darüber hinaus besteht nach dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) die Regel, dass der Inhalt des größten, über der Wanne lagernden Gebindes aufgefangen werden muss. Ist das größte Gebinde ein 60 Liter Fass, muss das Auffangvolumen also mindestens 60 l betragen. Bei einem größten Gebinde von z. Bsp. einem 200 Liter Fass muss die Auffangwanne dann mindestens 200 l Volumen vorhalten, bei einem 1000 l IBC / KTC benötigt man dementsprechend mindestens eine Auffangwanne mit 1000 Liter Rückhaltevolumen und so weiter. Darüber hinaus muss die Auffangwanne mind. 10% der Lagermenge, die auf oder über der Wanne gelagert wird, auffangen können. D.h. konkret: lagert man 12 Stück 200l-Fässer in einem Regal, so ist mein größtes Gebinde 200 Liter und meine Gesamtlagermenge beträgt 2400l. Das Rückhaltevolumen muss somit mindestens 240 l (Maximum von größtem Gebinde und 10% der Gesamtlagermenge) aufweisen.

Bitte bedenken Sie: Wenn mehrere Gebinde in einer Auffangwanne stehen, verdrängen diese entsprechend Platz und schränken so ggf. das benötigte Auffangvolumen ein.

Achtung! Für Wasserschutzgebiete gibt es höhere Anforderungen an das Rückhaltevolumen. Meist wird hier ein Auffangvolumen von 100% gefordert. Hierzu beraten wir Sie gern.

Verwendbarkeitsnachweis für Auffangwannen

Für Auffangwannen und Auffangvorrichtungen sind Verwendbarkeitsnachweise vorgeschrieben. Bei Kunststoff-Auffangwannen aus PE, PEHD oder GFK, ideal für Säuren oder Laugen, gilt die Zulassung vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) als Verwendbarkeitsnachweis.

Auffangwannen aus Stahl, die der Stahlwannen-Richtlinie (StawaR - Auffangwannen bis 1.000 Liter Auffangvolumen) entsprechen, gelten als geregeltes Bauprodukt und sind als solcher Bestandteil der Bauregelliste des DIBt. Stahlauffangwannen werden daher vom Hersteller mit einem Ü-Zeichen (Übereinstimmungserklärung) gekennzeichnet, was dann als Verwendbarkeitsnachweis gilt. Auffangwannen aus Stahl die nicht der StawaR entsprechen, benötigen als Verwendbarkeitsnachweis eine DIBt-Zulassung.

Hersteller von Auffangwannen müssen für die Fertigung und Aufstellung/Montage Fachbetrieb nach WHG sein. Die entsprechenden Zertifikate also Fachbetriebsbescheinigung, DIBt-Zulassung, Ü-Zeichen und Wannenprüfzeugnis sind Bestandteil unserer Dokumentation.

Für Auffangwannen die keinen Verwendbarkeitsnachweis besitzen, kann eine Eignungsfeststellung bei der Wasserbehörde der Landratsämter beantragt werden. Hierfür ist ein Gutachten eines Sachverständigen nach § 52 Abs. 1 Nr. 1 AwSV  einer Sachverständigenorganisation vorzulegen.

Auffangwanne und Abfüllstation - die ideale Kombination 

Neben der klassischen, feststehenden Auffangwanne aus Stahl mit oder ohne Gitterrost existieren zusätzlich verschiedene mobile Modelle von Auffangwannen mit Rollen, welche einen innerbetrieblichen Transport von Gefahrstoffbehältern wie Kleingebinde oder Fässer gänzlich unkompliziert gestalten. Dies sind qualitativ hochwertige Auffangwannen aus PE oder aus Stahl, die mit einem Schiebebügel und Rollen versehen sind. Meist kann solch eine Auffangwanne auch als mobile Abfüllstation genutzt werden. Beim Kauf eines solchen Modells sollte neben den o.g. Kriterien in erster Linie auf eine leichte Handhabung, robuste Handgriffe sowie auf große Abfüllbereiche geachtet werden. Nur so kann auch ein sicheres Umfüllen beziehungsweise Abfüllen der entsprechenden Flüssigkeiten gewährleistet werden.

Weitere, wichtige Informationen finden Sie HIER auf unserer Info-Seite zum Thema Auffangwannen.

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